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Robert Jon and The Wreck

Robert Jon & The Wreck live am 19. September im Real Music Club Lauchhammer!



CD Review "Glory Bound" von Steve Braun von Rocktimes
Dass Kalifornien ein heißes Pflaster für Southernrocker darstellt, hat sich schon lange unter den Fans des Genres herumgesprochen. Dass Robert Jon & The Wreck Kinder dieser Straße sind, weiß man spätestens seit zwei Sechs-Song-EPs: "Rhythm Of The Road" vor eineinhalb Jahren und "The Red Bull Sessions" vor ein paar Monaten erschienen. Speckig-dreckigen Southern Rock servierte uns hier das Quintett um den Bandleader Robert Jon Burrison - irgendwo zwischen Blackberry Smoke und Zach Williams Reformation verortet. Zwei 'Hausnummern', bei denen der Kenner sofort hellhörig werden sollte...

Mit beiden EPs gibt es ein Wiederhören auf "Glory Bound": "Gypsy Of Love" kennt man von den "Red Bull Sessions" - "Georgia Mud" von der "Rhythm Of The Road". Dazwischen haben sich acht Songs geschlichen, die allesamt über Grip, Biss oder Schmelz - meist im Verbund - verfügen und ein exzellentes Songwriting offenbaren.

Ein Geniestreich war es sicherlich, von Anfang an Warren Huart - mit 45 Jahren bereits so etwas wie ein Produzentenveteran - die Knöpfe und Regler der Mischpulte zu überlassen. Die gesamte Produktion klingt wesentlich 'ausgeschlafener' als bei so manchen Kollegen des Genres. Jau, sogar richtig bereit für den Sprung nach ganz oben, was spätestens mit dem nächsten Output erreicht werden sollte.

In der Kategorie 'Beste Live-Band' haben Robert Jon & The Wreck bei den Music Awards des heimatlichen Orange County vor zwei Jahren den Vogel abgeschossen, aber - sind wir ehrlich - auch wenn dieser 'Landkreis' der immerhin drittgrößte Kaliforniens ist, eine wirklich bedeutende Trophäe war das jetzt noch nicht. Doch: da geht sicher noch was...

Auf drei simple Basiselemente kann man "Glory Bound" durchaus reduzieren, ohne damit Robert Jon & The Wreck allzu nahe zu treten: Music, Miles, Whiskey. Guter Southern Rock wird eben von dem bernsteinfarbenen Gold gezeugt und auf der Straße geboren...

Auf weitere drei simple 'Geburtshelfer' kann man '"Glory Bound" ebenfalls dezimieren: auf Robert Jon Burrisons kernige Stimme, Christopher Butchers höllisches Gitarrenspiel - vor allem auf der Slide - und Steve Maggioras filigrane Fingerfertigkeiten, die er ausschließlich auf organischen Instrumenten, wie Hammond, Grand Piano oder Wurlitzer, zelebriert. Ohne die heftig ballernde Rhythmusfraktion, Nich Phakpiseth und Andrew Espantman, unter Wert verkaufen zu wollen, aber beide stehen naturgemäß eher in zweiter Reihe...

Der Opener, "The Devil Is Your Only Friend", bedient nicht nur thematisch das Lieblingsthema des Southern Rock, sondern entwickelt Ohrwurmqualitäten, die ihn zu einem Referenzsong des Genres prädestinieren. "Blame It On The Whiskey", die vor einigen Wochen erschienene Single, erinnert am offensichtlichsten an Blackberry Smokes Qualifikationen, hymnenhafte Refrains zu kreieren. Welches weibliche Powerorgan "Mary Ann" ziert, gibt meine ziemlich reduzierte Promo-Version leider nicht preis. Dieses Duett zwischen Burrison und der 'ohrenscheinlich' vom New Country inspirierten, unbekannten Chanteuse zählt auf jeden Fall zu einer der schönsten Balladen, die der Southern Rock in den letzten Jahren hervorgebracht hat.

Perlende Double Leads rücken "Cold Night" in die Nähe von Great Southern, ohne den 'großen Plagiator' herauszukehren. Durch etwa die gleiche Furche zieht der Titelsong, der in manchen Passagen an die ABB zu Duanes Zeiten zu erinnern vermag.

In die härtere Schublade gehören das rumpelnde "Steppin'" (tolles Clavinet von Maggiora), der durchaus eingängige Stampfer "Georgia Mud" und das eindeutig hitverdächtige "Gypsy Of Love".

Um diese überschwängliche Eloge jetzt mal empfindlich abzukürzen: Robert Jon & The Wreck ist mit "Glory Bound" genau der Stoff gelungen, aus dem hierzulande Southern Rock-Träume gewebt werden. Ergo: Pflichtkauf für die Szene!!

Line-up:
Robert Jon Burrison (lead vocals, guitars)
Christopher Butcher (lead guitars, vocals)
Steve Maggiora (keyboards, percussion, vocals)

Nich Phakpiseth (bass)
Andrew Espantman (drums, percussion)

Weblinks:
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